Das Maturity Model als Sprungbrett für die digitale Transformation

Das Maturity Model als Sprungbrett für die digitale Transformation
31.05.2024 Projekt Lesezeit: 3min

“Neues zulassen und Altes respektieren – nichts ist unmöglich” – Wie ein mittelständisches Produktionsunternehmen die Herausforderungen der digitalen Transformation angeht!

Ausgangssituation & Herausforderungen

Das langjährige Familienunternehmen Kühner Wärmetauscher fertigt seit 75 Jahren maßgeschneiderte Wärmetauscher für die Industrie, stets in enger Zusammenarbeit mit den Kund:innen. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Elisabeth Poša, die das Motto vertritt: “Neues zulassen und Altes respektieren, nichts ist unmöglich”, strebt das Unternehmen kontinuierlich danach, sich weiterzuentwickeln. Aus dieser Situation heraus ergaben sich folgende Herausforderungen:

  • Aufgrund der Individualität der Produkte erfordern die komplexen Prozesse und die geringen Standardisierungsmöglichkeiten ein umfangreiches Knowhow in Konstruktion und Thermodynamik
  • Die Suche, Verarbeitung und Auswertung von Informationen sowie deren Bereitstellung für alle Mitarbeitenden beansprucht viel Zeit
  • Die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten erfordern, dass alle Informationen jederzeit und auch zu späteren Zeitpunkten verfügbar sind
  • Die manuelle Bearbeitung von Papierdokumenten führt zu Ineffizienzen im Prozess
  • Nicht optimal integrierte Systeme führen zu Informations- und Reibungsverlusten sowie einer teilweise ineffizienten Nutzung von

Ergebnisse & echter Mehrwert

  • Durch eine gründliche Analysephase, die auf dem Reifegradmodell aufbaute, konnten wir genau identifizieren, welche Veränderungen das größte Potenzial hatten, um das Gesamtsystem harmonischer und effizienter zu gestalten.
  • Ein wichtiger Schritt war die aktive Einbindung der Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess. Dadurch konnten Probleme aufgedeckt und gemeinsam direkt Maßnahmen und Lösungen erarbeitet werden.
  • Die ersten konkreten Maßnahmen wie beispielsweise die Optimierung der Abrechnung im Einkaufsprozess inklusive Prozess- und ERP-System sowie deren (Teil-)Automatisierung, führten bereits zu einem spürbaren Mehrwert im Arbeitsalltag.
  • Wir haben außerdem eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet, an der wir weiterhin gemeinsam arbeiten werden.

Unser Vorgehen

  • Um die Herausforderungen der digitalen Transformation des Unternehmens anzugehen, wurde zunächst der digitale Reifegrad des Unternehmens bestimmt. Dieser berücksichtigt die wichtigsten Unternehmensbereiche: Strategie, Kunden, Prozesse, Systeme, Kultur und Organisation.
  • Es wurden zahlreiche Interviews mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt und ihr Arbeitsalltag begleitet, um noch tiefere Einblicke in die Abläufe zu gewinnen.
  • Die Ergebnisse wurden ausgewertet und konsolidiert, um mögliche Handlungsfelder zu identifizieren und gemeinsam mit der Geschäftsleitung zu priorisieren.
  • Konkrete Lösungsansätze wurden erarbeitet insbesondere für die Arbeitsschritte, bei denen Papier anfällt oder Medienbrüche auftreten.
  • Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden Handlungsempfehlungen und Maßnahmen abgeleitet, die die größten Herausforderungen ansprechen und gleichzeitig Teil einer klaren Digitalisierungsstrategie sind.

 

  • 14 durchgeführte Interviews
  • 20 identifizierte Optimierungen
  • 95% digitalisierter Einkaufsprozess

Elisabeth Poša

Geschäftsführerin

 

“Die digitale Reifegrad-Analyse war für uns der perfekte Einstieg. Es gibt viel zu tun, aber mit der klar strukturierten Roadmap wissen wir jetzt, wie und mit was wir am besten starten. Yannik und Stefan haben sich bei uns sehr schnell einen guten Überblick in allen Bereichen verschafft und die Zusammenarbeit macht richtig Spaß, bringt neue umsetzbare Erkenntnisse und ist sehr ergebnisorientiert.”